Haustiere als Opfer von Nahrungsmittelvergiftungen?
In der Büchsennahrung für Hunde und Katzen soll Fleisch enthalten sein, das durch Parasiten, Viren, Zirrhose und viele andere Krankheiten infiziert wurde.
Der größte Teil der Haushunde und -katzen erkrankt und stirbt infolge
der schlechten Ernährung, oder besser gesagt: infolge der Schweinereien,
die in den so warm angepriesenen Büchsen enthalten sind. Dies ist die Ansicht
zweier französischer Veterinäre, Dr. Jacques Leguera und Dr. Hervè
Jeanbourquin in Villed'Avray, deren Erklärungen einen Sturm unter den Herstellern
ausgelöst hat und viele Tierfreunde fassungslos läßt.
Wie sind diese Veterinäre zu ihren Folgerungen gekommen? »Wir möchten
vor allem Heilung ohne Künstliches erreichen«, erklärt Dr. Jeanbourquin,
»indem wir den Grund der Krankheit suchen. Wir beschränken uns nicht
darauf, nur die Symptome zu behandeln.«
Und eben, als sie die Ursache vieler Krankheiten, an denen ihre Patienten, Hunde und Katzen, litten, suchten, kamen die beiden Ärzte zur, gelinde gesagt, besorgniserregenden Erkenntnis. Nach ihrer Meinung besteht das Fleisch, das in den industriellen Nahrungsmitteln für unsere vierbeinigen Freunde enthalten ist, aus Schlachthausabfällen; darin sind auch von Parasiten durchsetzte Leber, Lunge, Knorpel, Milz, pulverisierte Knochen und andere Organe kranker Tiere, die im Moment der Schlachtung an Fieber, Abszessen, Viren, Tumoren usw. litten: Fleisch, das nicht nur für den menschlichen Konsum verboten ist, sondern auch eine Zeitbombe darstellt für die Gesundheit der Haustiere.
Die Schlachthausabfälle, sowie auch die Kadaver der Tiere, die man wegen ihrer schweren Krankheiten hatte töten müssen, werden nicht eingeäschert, sondern von den Herstellern von Tier-Büchsennahrung abgeholt. Diese kochen alles zusammen, entziehen das Wasser und reduzieren das Ganze in »Fleischmehl«, das die Basiskomponente der so geschickt angepriesenen »Leckerbissen« ist! Oft wird auch Importfleisch unbekannten Ursprungs beigemischt.
Was das den Büchsen beigemischte Gemüse anbetrifft, so werden jedes Jahr 700.000 Tonnen beschädigte Landwirtschaftsprodukte, die für die menschliche Ernährung nicht mehr verwendet werden dürfen, in »Pasteten«, »Bällchen« und »Kroketten« verwandelt. Der größte Teil dieser Produkte sei geradezu verfault. Das Ganze wird vermischt mit Abfällen aus der Öl-, Zucker- oder Bier-Produktion: Industrieabfälle, die also alle chemischen Substanzen der Reinigung, Raffination usw. enthalten.
Nur um einige Einzelheiten zu nennen:
Es scheint, daß die Büchsen mit »Poulet« auch die hübsch
zu Mehl verarbeiteten Federn enthalten oder, im besten Falle, die Füße
mitsamt den Krallen. All dies ist nicht einmal verboten, sondern untermauert
von Gesetzen und Erlassen. In Frankreich zum Beispiel erlaubt der Erlaß
Darrêtè vom 1. März 1973 die Verwendung der unglaublichsten
Rohmaterialien zur Herstellung von Tierfutter, wie zum Beispiel: Fleisch von
Föten und durch Seren infiziertes Fleisch, das von Fieber und Parasitenbefall,
Gefäßschäden, Zirrhose, Lungenemphysem, Lebererkrankungen usw.
verseucht ist. Außerdem bewilligt dasselbe Dekret die Verwendung von Materialien,
die durch anormale Gerüche, ausgenommen Verwesung, und anormale Färbung
auffallen und durch chemische oder biologische Substanzen (Östrogene, Antibiotika,
Pestizide, Schwermetalle) durchtränkt sind; Hauptsache, sie enthalten nicht
mehr als die vom Gesetz zugelassene Menge. Das Dekret erlaubt außerdem
die Verwendung von ranzigem Material, das unsachgemäß aufgetaut wurde
usw.
Im Jahre 1990 hat die EWG Richtlinien bezüglich der Herstellung von Tiernahrung
herausgegeben, die aber nur leicht vom vorgenannten französischen Dekret
abweichen.
Für die Anwendung dieser Richtlinien hat der französische Landwirtschaftsminister ein neues Dekret erlassen, in dem er erneut die Verwendung von risikoreichem Rohmaterial zuläßt, wie zum Beispiel die Wiederverwendung von allen verendeten, nicht für den menschlichen Gebrauch geschlachteten Tieren, was das Gebiet der legalen Anwendungsgebiete über die Maßen erweitert und den Verdacht aufkommen läßt, daß auch vivisezierte Tiere miteinbezogen werden können! Das neue Dekret bewilligt auch die Verwendung von Abfällen von Tieren, deren klinische Krankheiten auch auf den Menschen übertragbar sind, jede Art von verdorbenem Fleisch, was große Risiken für Mensch und Tier bedeutet, das Fleisch von tot geborenen oder abortierten Tieren usw.
Auch in diesem Fall ist das Gebiet der legal verwendbaren Rohmaterialien stark
erweitert worden, da auch Kadaver von in Veterinärkliniken verendeten Tieren
inbegriffen sind, wie auch von durch Epidemien heimgesuchten und daher eliminierten
Tierherden, jede Art von auf den Straßen überfahrenen Tieren usw.
Auf diese Weise kommen die Hersteller nicht nur zu billigem, sondern zu geradezu
kostenlosem Rohmaterial, das sie dann als »Spezialitäten« zu
hohen Preisen verkaufen können. Sie werden bestimmt auch chemische Zusätze
beifügen, damit das liebende »Herrchen«, das die Büchsen
und Hundekuchen kauft, den Eindruck bekommt, es handele sich um Material gesunder
Herkunft: Die Gemüse werden grün gefärbt, die Getreide gelb,
und das Fleisch, je nachdem, in verschiedenen Nuancen von braun bis beige...
Millionen von Franken werden jedes Jahr ausgegeben für die Reklame, deren
Slogans oft ans Gefühl appellieren. In den letzten 25 Jahren hat der Konsum
von Fertignahrung um 50% bis über 80% zugenommen. Nur eine Minderheit von
Leuten ernährt das eigene Haustier noch mit selbstgemachtem Futter.
In Frankreich sind die Hersteller von Tier-Fertignahrung gewerkschaftlich zusammengeschlossen
und umfassen 95% des Marktes. Die vier ersten Gruppen, die 80% des Marktes innehaben,
sind: Unisabi (Mars), Gloria (Nestlè), Quaker und Royal Canin (Guyomarch,
Paribas). Unisabi stellt 12 Marken her, darunter Cèsar, Pedigree Pal,
Sheba, Royal, Whiskas, Kite-Kat, Ron-Ron, Brekkies, Frolic usw. Im Jahre 1990
wies die französische Filiale von Gloria einen Umsatz von eineinhalb Milliarden
französischen Francs aus; sie ist spezialisiert auf Katzen-Nahrung wie
Friskies, Gourmet, Buffet. Die Filiale Quaker hingegen ist spezialisiert auf
Hundenahrung wie Fido; doch sie stellt auch Felix für Katzen her.
Die meisten Hersteller von Tier-Fertignahrung verfügen über Hunde- und Katzenheime, damit sie ihre Produkte testen können. Von diesen Tests haben wir schon in den Achtzigerjahren berichtet, als wir in unserer Zeitschrift eigentliche Akte der Vivisektion anklagten, die in Österreich an Beagle-Hunden ausgeführt wurden. Die Royal Canin von Saint-Nolff (F) wurde auch vor einigen Jahren von der SNFA von Vincennes in Frage gestellt, weil sie ähnliche Experimente an Kühen, Hunden und Katzen durchgeführt hatte.
Die Royal Canin hält in ihren Ställen ungefähr 80 Hunde und
um die 50 Katzen, die als Versuchskaninchen zum Ausprobieren ihrer Produkte
dienen. Außerdem hält sie Geflügel, Kaninchen, Schweine, Schafe
usw.
Die Marken Pal, Canigou, Frolic, Loyal, Whiskas, Kite-Kat, Ron-Ron, Sheba, Brekkies
werden ebenfalls von der Unisabi in ihrem Forschungszentrum getestet. Dasselbe
gilt für Gourmet, Buffet, Alifloc, die in einem anderen Forschungszentrum
in Aubigny (F) getestet werden. Die Gründe entsprechen bestimmt den Gesetzen,
wie dies auch bei den für den Menschen bestimmten Produkten der Fall ist,
und bezwecken, den Hersteller für den Fall, daß Schädigungen
auftreten, zu schützen.
aus Tierschutz konsequent 5/97
Das Schweizer Gesetz
Mehl aus Schlachthausabfällen und industrielle Abfälle in der Nahrung für Haustiere!
Das Schweizer Gesetz (Verordnung über die Herstellung und den Handel
mit Tiernahrung, vom 26. Januar 1994) ist entschieden besser als das französische,
kann aber nichts Positives garantieren. Tatsächlich sind die Inhaltsstoffe
für die Herstellung von Tiernahrung nichts anderes als industrielle Nebenprodukte
und Schlachthausabfälle.
Im Anhang 2B der genannten Verordnung ist zu lesen, daß unter den bewilligten
Rohmaterialien (mit Toleranzgrenzen) unter anderem zugelassen sind:
Blutmehl, Mehl aus Geflügelfedern, Tierfette (mit Verunreinigungen, die
in Petroläther unlöslich sind!), verschiedene Fette und Knochenfett
(auch dieses in Petroläther unlöslich!), trockene Abfälle aus
der Schlachtung von Geflügel (mit Chloriden!), Fleischsud (Mischung von
Tierkadavern von verschiedenen Warmblütern, mit in Chlorwasserstoff-Säure
oder Chloriden unlöslicher Asche!) usw.
Was das Petro, die Chloride und die Wasserstoff-Säure anbetrifft, so ist
deren Aufzeichnen fakultativ; was die obligatorischen Erklärungen anbetrifft,
so nimmt man Zuflucht zum allgemeinen Ausdruck »Proteine«, die jedermann
irreführen.
Und weiter: Reste der gepreßten Kaffeebohnen, Absud von Gemüseabfällen,
Birnen-, Kartoffel-, Trauben-, Tomatenschnaps (Verarbeitungsabfälle der
Frucht- oder Gemüseabfälle), Saft aus dem Pressen von Fischabfällen
und viele weitere Industrieabfälle. Das Schweizer Gesetz nennt keine Parasiten,
Viren und krankes Fleisch; doch es erklärt, daß die Tiernahrung nur
in den Handel gebracht werden darf, wenn es gesund und von guter Qualität
ist; aber dies wird von der Liste der Rohmaterialien in Anhang 2B widersprochen.
Die Büchsennahrung für Tiere, auch wenn sie nicht mit krankem Fleisch
zubereitet wurde, wird aus Abfällen und Ausschuß hergestellt: es
ist Kehricht, wenn wir nach den Gesetzen zu deren Herstellung urteilen. Unsere
Haustiere, vor allem unsere Hunde und Katzen, erhalten in ihrem Freßnapf
eine unsachgemäße Nahrung, werden krank und sterben; doch alles ist
vollkommen legal. Das Tier als Objekt: Gottvergessene Kinder.
Der Artikel »Wurm-Delikatessen« erschien im März 1996 in »Orizzonti / Mitteilungen«. Eine Publikation von Frau Dr. Milly Schär-Manzoli, Casa Orizzonti, CH-6517 Arbedo, Fax: 0041-91-8294113. Wir geben diesen Artikel mit ihrer freundlichen Erlaubnis wieder.
Schweizer Gesetze im Zusammenhang mit Tiernahrung
Verordnung vom 23. Juni 2004 über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten
(VTNP)
4. Abschnitt
http://www.admin.ch/ch/d/sr/c916_441_22.html
Tierseuchenverordnung
Art. 41 - 46
http://www.admin.ch/ch/d/sr/c916_401.html
Verordnung vom 26. Mai 1999 über die Produktion und das Inverkehrbringen
von
Futtermitteln (Futtermittel-Verordnung)
http://www.admin.ch/ch/d/sr/c916_307.html
Verordnung des EVD über die Produktion und das Inverkehrbringen von Futtermitteln,
Zusatzstoffen für die Tierernährung, Silierungszusätzen und Diätfuttermitteln
(Futtermittelbuch-Verordnung, FMBV)
http://www.admin.ch/ch/d/sr/916_307_1/index.html
Gesetzliche Grundlage (Liste aller Anhänge)
Anhang 1
Liste
der zugelassenen Ausgangsprodukte und Einzelfuttermittel (Futtermittelliste)
Anhang 2
Liste
der zugelassenen Zusatzstoffe für die Tierernährung (Zusatzstoffliste)
Anhang 3
Liste
der zugelassenen Diätfuttermittel (Diätfuttermittelliste)
Anhang 4
Liste
der verbotenen Stoffe
Woher wir den Ausdruck haben? Er steht auf der Seife (wörtlich gemeint)
meist gleich nach dem Wort Ingredients. Die Ingredienzen (Inhaltstoffe, Bestandteile)
sind auf Kosmetika in absteigender Reihenfolge ihres Anteils anzugeben (pflanzliche
und sogenannt alltägliche wie Wasser oder Fischleberöl lateinisch,
andere in der Regel englisch). Sodium tallowate, vorne gereiht, ist also Hauptbestandteil
der meisten Seifen.
Wir wollten eigentlich gar nicht arme Handelsangestellte mit chemischen Fachausdrücken
ärgern, wir wollten nur wissen... man drängt uns ja sonst die Inhaltsangabe
häufig geradezu aufs Auge. Sie kennen ja den Aufdruck auf Heimtier-Futterdosen
„mit Geflügel, mit Ente, etc.“ ja sogar „mit Rind“.
Im Kleingedruckten steht dann die weniger werbewirksame Erläuterung: mindestens
4%, wobei es offen bleibt, ob es sich um Fleisch oder nur um tierische Nebenerzeugnisse
handelt.
Zurück zum Thema, also fragten wir zuerst - in Kenntnis alter Hausrezepte
- schlicht:
Ist diese Seife mit Rind? Eine Frage, die in rinderwahnsinnigen Zeiten ja gar
nicht so überraschend sein sollte. Dennoch, keiner konnte sie beantworten.
Als uns durch aqua irregeführt erst verspätet aufging, dass man
in Österreich nicht lateinisch sondern englisch schreibt, brachte uns das
Wörterbuch Aufklärung. Tallow, das ist Rindertalg, Unschlitt bzw.
das ausgelassene Fett von Rindern (und auch Schafen), hauptsächlich in
Seifen, Margarine, Kerzen, Schmiermitteln.
Wir stellten die Frage auch an die grossen Handels- und Drogerieketten. Billa
und Spar waren sehr freundlich doch selbst überfragt; sie versprachen aber
weiterzufragen. Bipa blieb schweigsam, nur DM war präzise wie folgt:
Sodium Tallowate: Rindertalg, Talg, Neutralfett
Tallow Acid: Talgfettsäure, Bestandteil des Neutralfettes
Glycerin: Bestandteil des Neutralfettes (Neutralfette bestehen aus Fettsäure
und Glycerin)
In fast allen von der Industrie angebotenen Festseifen ist ein oder mehrere
Ihrer angefragten Inhaltstoffe enthalten. (Red. Anm. also wohl Rinderfett)
In den Savona Seifen wird kein Rinderfett verseift, sondern Cocosfett und
Palmöl.
Anfragen, umfangreichere, an grosse Kosmetikhersteller, in denen wir auch um
Listen über tierfreie Kosmetika baten, sind noch nicht beantwortet.
Wir haben Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, unser Forschen in epischer Breite
dargestellt, um aufzuzeigen, wie sehr es noch an Konsumenteninformation fehlt
und wie sehr hier Gesetzgeber als auch Handel gefordert sind. Natürlich
kann man vom Supermarktleiter kein umfassendes Wissen über die 10'000 Artikel
im Geschäft verlangen, wohl aber wäre es, wenn schon die Deklaration
auf der Warenverpackung fehlt, für Märkte mit zig Millionen Umsatz
nicht zu viel verlangt, entsprechende Informationsbroschüren bereitzuhalten.
Im Sommer 1999 gab es Schlagzeilen in der österreichischen Presse: „Katzen
und Hunde zu Tierfutter verarbeitet“. Der ehemalige Rinderzüchter
H.F. Lyman schrieb in Mad Cowboy über amerikanische Verhältnisse:
"...Die gewichtsmässig halbe Kuh verwertet die Nahrungsindustrie,
die andere Hälfte, Eingeweide samt Inhalt, Kopf mit Augen und Ohren, die
Hufe und Hörner, die Knochen, das vom Boden des Schlachthauses zusammengeschrubbte
Blut - all das kommt in die riesigen Fleischwölfe der Tierverwertungsfabriken.
Zusammen mit notgeschlachteten kranken oder verendeten Kühen, Schafen,
Hühnern, Pferden. Dazu kommen Heimtiere, in den USA fast 10 Millionen Hunde
und Katzen jährlich, Versuchstiere, auf der Strasse verendete Tiere ...
- Tierverwertung ist in den USA ein grosser Industriezweig (jährlich 3
Milliarden Dollar Umsatz), der 20 Millionen Tonnen tote Tiere und Tierabfälle
wieder in den Nahrungskreislauf zurückbringt.
Die grausliche Mischung zermahlt und behandelt man mit heissem Dampf. Der Brei
wird zentrifugiert. Unten sammelt sich Eiweiss und mineralienhaltiges, oben
fettiges Material. Das wird abgeschöpft, gereinigt und fraktioniert und
ist das Ausgangsmaterial für Kosmetika, Seifen Kerzen und Schmiermittel.
So (früher?) Amerika..."
Und bei uns? Vor eineinhalb Jahren grosse Aufregung. Zeitungen hatten berichtet „Katzen und Hunde zu Tierfutter verarbeitet“. Rund fünf Prozent seien es im Rohmaterial der jährlich hergestellten 100.000 Tonnen Tiermehl. (Wir vermuten in Übereinstimmung mit dem Direktor einer Tierkörperverwertung, den Anteil damals eher im Promille-Bereich). In Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage bezifferte 1996 der damalige Minister die Produktion von tierischem Fett aus österreichischen Tierkörperverwertungs-Anlagen für 1995 mit rund 22 Millionen Kilogramm. Das gewonnene Fett werde als „technisch-tierisches Fett“ über Grosshändler bzw. direkt an die einschlägige Industrie (chemisch-pharmazeutische, gering auch Mischfutterindustrie) zur weiteren Verwertung verkauft.
Seife mit Spuren Ihres Hundes auch heute noch? Wenigstens seit Herbst 2000 werden hier (laut Auskunft einer TKV) Heimtiere nicht mehr verarbeitet sondern verbrannt ebenso wie Risikomaterial. Laut der Wiener Lebensmitteluntersuchungsanstalt sind Hunde und Katzen in der Seife nicht verboten, lediglich menschliches Material (Immerhin beruhigend; vor hundert Jahren gab es in Amerika noch Aufregung, weil Wurstfabrikateure gelegentlich einen in den Kessel gefallenen Arbeiter mitverwurstet hatten). Die Auskunftsperson einer Kosmetikfirma hat uns gegenüber Hund und Katze in der Seife auch in Spuren ausgeschlossen. Der Umstand, dass die Firmen ihre Materialien europa- und weltweit verkaufen und kaufen, macht Nachforschungen nicht leichter. Der interviewte TKV-Direktor etwa behielt die Namen seiner Fettkäufer als Geschäftsgeheimnis für sich. Dass Fette bzw. die daraus gewonnenen Stoffe (wie Glycerin und selbst Sodium Tallowate) nicht nur aus Tierresten sondern auch synthetisch gewonnen werden können, macht die Feststellung, ob eine Seife tierisches Material enthält, nicht leichter.
Also nochmals: Ist Rind in der Seife? Wenigstens wenn Sodium Tallowate unter den Inhaltstoffen steht, in der Regel ja. Es gibt in etlichen Kettenmärkten auch reine (oder fast reine) Pflanzenölseifen. Und es gibt in Spezialgeschäften tierversuchsfreie Seifen und andere Kosmetika.
Obiger Text ist eine Abschrift eines Artikels aus der österreichischen Zeitschrift anima - Zeitschrift für Tierrechte 1/2001
Besonders
grauenvoll werden Hunde und Katzen in China, Korea, den Philippinen und Thailand
zu Tode gefoltert. Quelle: http://www.voice4dogs.org (Homepage nicht mehr gültig)
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Erste Symptome für eine Vergiftung können sein: Erhöhter Speichelfluss, Erbrechen mit Blut, Reizung der Augen- und Mundschleimhaut, Durchfall, Krämpfe, Koordinationsstörungen und Fieber. In Verdachtsfällen muss der Hund sofort zum Tierarzt. Nur innerhalb von 30 bis maximal 60 Minuten kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Brechmitteln, Magenspülungen und Abführmitteln verhindert werden. Ist der nächste Tierarzt zu weit entfernt und der Hund noch bei Bewusstsein helfen 10 bis 15 in Wasser aufgelöste Kohletabletten als Erste-Hilfe-Maßnahme. Kohle absorbiert kurzfristig einen Teil des Giftes.
“Leider droht die Gefahr auch auf Feldern, weil manche Landwirte das
Schneckenkorn in großem Umfang gedankenlos einsetzen.”, berichtet
Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. “Weitere Gefahren
für den Hund, an die man im ersten Augenblick einfach nicht denkt, sind
Tabak-Stummel, Schokolade und Tennisbälle”, so McCreight weiter
Quelle: TASSO e.V.
Passivrauchen: Rauchertumore
auch bei Haustieren
Baierbrunn (ots) - Mundkrebs bei Katzen, Nasenkrebs bei Hunden und Lungenkrebs
bei Vögeln - das sind nachgewiesene Tumore durch den Tabakqualm von Herrchen
und Frauchen, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".
"Zahlreiche Studien belegen die gesundheitliche Bedrohung von Passivrauchen
für Tiere", zitiert das Blatt Dr. Carolynn MacAllister von der Oklahoma-State-University
(USA). Katzen lecken sich ausgiebig ihr Fell, in dem sich die krebserregenden
Stoffe des Tabakqualms festsetzen. Das führt bei ihnen zu Mundkrebs. Hunde
und Vögel werden Opfer ihrer besonders sensiblen Organe Nase und Atmungstrakt.
Quelle: http://www2.netdoktor.de/nachrichten/index.asp?y=2007&m=11&d=5&id=127979
Immer noch kommt es zu zahlreichen Vergiftungsfällen bei Hunden mit zum Teil tödlichem Ausgang, ausgelöst durch die Aufnahme von organischen Düngemitteln für den Garten. In Mischdüngern kann nämlich Rizinusschrot enthalten sein, welcher hochgiftiges Rizin enthält.
Vor allem wenn im Dünger auch Hornspäne eingemischt sind, nehmen Hunde diesen sehr gern auf.
Es gibt kein wirksames Gegengift!
Erbrechen, blutiger Durchfall, Krämpfe und Bewusstseinsstörungen können Anzeichen für eine Vergiftung sein.
Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder wenn ein Hund bei der Aufnahme des Düngers beobachtet wurde, muss man sofort einen Tierarzt aufsuchen.
Am besten lässt man sich im Fachhandel beraten und verzichtet auf Gartendünger, die Rizinusschrot enthalten.
Quelle: http://katzenschutzverein-emmerich.de
Xylitol (künstl. Zucker)
hochgiftig für Hunde
Warnung an alle Hundebesitzer - Xylitol (künstl.Zucker)
ist für Hunde hochgiftig
Enthalten z.B. in den meisten zuckerfreien Kaugummis.
Hier gibt es nochn weitere Infos zu Xylitol
http://vptserver1.uzh.ch/reloader.htm?clinitox/toxdb/KLT_086.htm?clinitox/klt/toxiklt.htm
Schneckenkörner können
auch und Hunde und Katzen töten
TASSO warnt: Schneckenkorn kann auch Hunde und Katzen töten
Herbstzeit ist Schneckenzeit. Viele Gartenbesitzer bekämpfen die schleimigen Kriecher jetzt mit Schneckenkorn. Das ist aber nicht nur für die Schnecken selbst lebensgefährlich, sondern auch für Hunde und Katzen.
Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., berichtet von einer Frau, die ihre Katze bei TASSO als vermisst gemeldet hatte: "Drei Tage später rief die Frau wieder an und erzählte, sie hätte ihre Katze gefunden, tot hinter der Heizung im Keller." Eine Untersuchung beim Tierarzt habe ergeben, dass die Katze vermutlich an Schneckenkorn verendet ist. "Die typischen Vergiftungssymptome wie Erbrechen und Lähmungen sind bei Hunden viel leichter zu erkennen als bei Katzen. Die ziehen sich in solchen Fällen in abgelegene Winkel zurück", weiß McCreight. Laut Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher gebe es gegen eine Vergiftung mit Schneckenkorn vor allem bei Hunden kein wirksames Gegenmittel: "Bis spätestens einer Stunde nach der Aufnahme des Korns muss bei dem Hund der Magen ausgepumpt oder sonstwie geleert werden. Klappt das nicht und lassen sich die Krämpfe nicht medikamentös lindern, ist es in der Regel zu spät, die Vergiftung endet tödlich."
Wie die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN berichtet, enthält handelsübliches Schneckenkorn das Nervengift Metaldehyd, das bereits in kleinen Mengen tödlich sein kann. "Gartenfreunde mit Kindern oder Heimtieren sollten es auf keinen Fall verwenden", warnt Martina Schnell, Heimtier-Referentin der Stiftung. Es komme immer wieder zu tödlichen Vergiftungen, nicht nur bei Hunden und Katzen, auch so mancher Igel würde qualvoll am Schneckengift sterben.
McCreight empfiehlt zur Schneckenabwehr Mittel, die ohne Chemie wirken, beispielsweise
Schneckenzäune, Bierfallen oder die Ansiedlung natürlich Fressfeinde
wie Igel, Frösche, Eidechsen, Blindschleichen und Spitzmäuse. "Obwohl
es verlockend klingt, sollte man aber keine indischen Laufenten zur Schneckenvertilgung
anmieten", sagt der TASSO-Chef. „In letzter Zeit häufen sich
Internet-Angebote zu dieser Möglichkeit." Die Enten hätten zwar
eine ausgesprochene Vorliebe für Schnecken, würden aber das biologische
Gleichgewicht des Gartens durcheinander bringen, sagt McCreight und beruft sich
dabei auf Björn Clauss, einen Spezialisten für Laufenten aus dem oberbayrischen
Soyen. Zudem sei das Mieten von Haustieren, die sich ständig an eine neue
Umgebung gewöhnen müssen, nicht artgerecht.
Quelle: Tasso Newsletter
http://www.tasso.net
Gefahr durch Gülle
Dies hab ich aus einem Forum mit der Bitte um Weiterleitung:
Wir mussten Freitag letzter Woche unseren Shadow in die Tierklinik bringen weil
er nicht mehr richtig laufen konnte. Zunächst sah alles so aus als ob er
sich entweder einen Hexenschuss oder einen Bandscheibenvorfall zugezogen hätte
als er beim Treppenlaufen gestolpert ist.
Einen Tag später waren die Beschwerden so schlimm das er selbst mit Hilfe
nicht mehr stehen oder gar laufen konnte. Seit Samstag ist er deshalb stationär
in der Tierklinik. Da die Beschwerden nicht richtig zu den Untersuchungsergebnissen
passten wurde dann anstatt ein Bandscheibenvorfall eine Nervenwurzelentzündung
vermutet und behandelt.
Am Montag traten bei Ruby plötzlich genau die gleichen Symptome auf und
auch sie konnte innerhalb eines 1/2 Tages nicht mehr selbstständig stehen
oder laufen.
Ruby liegt nun ebenfalls in der Tierklinik und die weiteren Untersuchungen lassen
eigentlich keine andere Diagnose als Botulismus zu.
Bei Botulismus handelt es sich um eine Vergiftung mit einem der giftigsten Stoffe
die es gibt. Dieses Gift kann sich in Tierkadavern (toten Vögeln oder Mäusen)
bilden, kommt sehr oft im Silagen vor und es kann auch in Gülle enthalten
sein. Bei diesem Gift handelt es sich um ein Nervengift, welches die Verbindung
zwischen Nerven und der Muskulatur unterbricht.
Das ist vermutlich bei uns die Quelle der Vergiftung. In den letzten 2 Wochen
wurden bei uns immer wieder Felder und Wiesen mit Gülle besprüht.
Wir haben zwar immer versucht die Hunde davor fern zu halten aber du weisst
ja selber das das nicht klappt. Wir haben uns bis jetzt aber auch nicht wirklich
Sorgen um die Gesundheit gemacht.
Ich will jetzt keine Panik verbreiten doch bitte warne alle Hundebesitzer die
du kennst vor den Gefahren die eine solche Wiese haben kann. Such einfach mal
im Internet nach Botulismus da wirst du einiges finden.
Gegen das Gift gibt es kein Gegengift oder ein Medikament mit der es unschädlich
gemacht werden kann. Es bleibt nichts anderes übrig als zu warten bis der
Körper das Gift selbstständig wieder abgebaut hat. Dies kann je nach
Giftmenge die aufgenommen wurde Tage, Wochen oder sogar Monate dauern.
Sollte sich das Gift Nervenbahnen erreichen die zum Herz, zur Lunge oder sonstigen
lebenswichtigen Organen führen gibt es keine Hoffnung mehr. Doch selbst
wenn dieser Fall nicht eintrifft, kann es sein das neurologische Schäden
entstehen die nicht mehr behoben werden können.
Bei unseren beiden ist der aktuelle Stand das Shadow kaum noch ansprechbar ist,
er hat vergangene Nacht über 40 Fieber gehabt und kann sich selbstständig
nicht einmal mehr anders hinlegen.
Ruby geht es im Moment noch etwas besser wobei keiner weiss ob sie den Verlauf
nur mit 2 Tagen unterschied durchmacht oder ob sie Glück hatte und sich
nicht ganz so stark vergiftet hat. Doch auch sie ist quasi ab dem Hals gelähmt.
Sie kann zwar die Gliedmassen bewegen doch sie hat kein bisschen Kraft mehr
in den Beinen. Das schlimmste an dieser Sache ist das sie im Kopf noch voll
da ist und dich mit grossen Augen um Hilfe anfleht.
Die Heilungsaussichten sind zumindest für Shadow im Moment eher schlecht
und wir müssen wohl Ende der Woche eine Entscheidung treffen, sofern sich
sein Zustand nicht bis dahin gebessert hat. Sollte sich Rubys Zustand heute
oder morgen ebenfalls noch verschlechtern, so werde ich sie vermutlich ebenfalls
noch diese Woche erlösen um ihr das Schlimmste zu ersparen.
Ich weiss von einem Schäfer, der hat an einem Tag (!!) mehrere Dutzend
Schafe verloren daran.
Ursache waren tote Mäuse in der Silage, er hatte wohl beim Mähen mehrere
Mäuse mit "erwischt" gehabt die dann mit eingewickelt wurden
in den Rundballen und durch Verwesung wurde "Clostridium Botulinum"
gebildet, mit letalem Ausgang ...
Quelle: unbekannt
Zeckenmittel Advantix
Es gibt Hunde, die von diesem Mittel schlimme Anfälle und Koordinationsstörungen
bekommen!!
Lest untenstehende Links genau und entscheidet dann selber für eure Hunde!!
Hier alle Infos zum Medikament:
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00056909.04?inhalt_c.htm
„Die akute Warmblütertoxizität bei oraler Aufnahme ist gering,
da Permethrin schlecht über den Magen-Darm-Trakt resorbiert wird. Erfolgt
die Aufnahme jedoch direkt in das Blut, dann ist es auch für den Menschen
sehr giftig, da es seinen Wirkort, die Nerven, offenbar ohne vorherige Entgiftung
erreicht. Bereits geringe Konzentrationen, über einen bestimmten Zeitraum
aufgenommen, können zu chronischen Nerven- und Gehirnerkrankungen führen.
Symptome sind beispielsweise Muskelzittern, Übererregbarkeit, Störungen
der Bewegungskoordination und Krämpfe. Durch die veränderte Erregbarkeit
der Nerven können aber auch auch entgegengesetzte Effekte, wie Lähmungen,
hervorgerufen werden.“
(http://www.schadstoffberatung.de/permethr.htm)
Und hier geht’s zur Toxizität von Permithrin (runterscrollen bis
„Symptome einer Permithrin-Vergiftung“)
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?wir/00005264/5531_08.htm?wir/00005264/5531_00.htm
Maskierter Müll
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,708762,00.html