FUS - Felines Urologisches Syndrom (Akute Harnretention, Harngriess
b. Kater)
- Behandlung
mit Eigen-Urin-Therapie
Allgemeine Tips zu diversen Krankheiten
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Leukose
Aids bei Katzen: Experten warnen vor unsicheren Tests
Die Bluttests der Tierärzte auf Katzenaids sind nicht absolut sicher. Die
Folge: Katzenbesitzer lassen ihren Liebling einschläfern, obwohl er gar
kein Aids hat. Jetzt wird eine neue Kampagne lanciert.
«Von unseren 50 Katzen, die vom Tierarzt positiv auf das Virus getestet
wurden, stellte sich bei einem zweiten Test durch die Universität Zürich
heraus, dass 10 Tiere gar kein Aids hatten», sagte Tomi Tomek vom Katzenheim
SOS Chats in Noiraigue NE zu einem Bericht von «Le Matin».
Sie lanciert nun eine Kampagne und fordert die Katzenbesitzer auf, ihre Tiere
nicht nach einem ersten positiven Aidstest einschläfern zu lassen. Während
der unsichere Test beim Veterinär nur 20 Franken kostet, müssen Katzenbesitzer
für den zuverlässigen Test der Uni Zürich 100 Franken hinblättern.
Tomek: «Wenn man seine Katze wirklich gern hat, spielt das Geld aber keine
Rolle.»
Eine aidskranke Katze kann bis zu 10 Jahre mit dem Virus leben. «Die Leute
lassen das Tier aber meist einschläfern, weil sie Angst haben, sie könnten
angesteckt werden», so Tomek weiter. Doch Katzenaids sei nicht auf den
Menschen übertragbar.
Laut Hans Lutz von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Uni Zürich
leiden in der Schweiz rund ein Prozent der Katzen an Aids – bei den bereits
kranken Katzen sind es zwei bis drei Prozent.
Cornelia Stauffer